Die Engelsburg war ursprünglich ein kaiserliches Mausoleum: Sie wurde um 135–139 n. Chr. im Auftrag des römischen Kaisers Hadrian errichtet – genauer gesagt als Grabstätte für ihn und später für weitere Kaiser. Encyclopedia Britannica+2Sehenswürdigkeiten Online+2
Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich das Bauwerk grundlegend: Es wurde in eine Festung umgewandelt, später zur päpstlichen Residenz und – teils – zum Gefängnis. Städtereisen & Sightseeing weltweit+2Castel Sant Angelo+2
Heute ist die Engelsburg ein Museum, das Besucher:innen durch ihre wechselvolle Geschichte führt – von römischer Kaiserzeit über mittelalterliche und kirchliche Nutzung bis zur Moderne. Encyclopedia Britannica+2Sehenswürdigkeiten Online+2
Den Namen Engelsburg bekam das Bauwerk im Jahr 590: Während einer Pestepidemie in Rom soll der Erzengel Michael über der Burg erschienen sein und mit der Vision seines Schwertes das Ende der Seuche verkündet haben. Sehenswürdigkeiten Online+2urlaub-rom.de+2
Zu Ehren dieser Erscheinung thront – seit dem 18. Jahrhundert – eine Statue des Engels auf der Burg.
Das Schwarze Moor in der Rhön ist ein bekanntes Hochmoor im Dreiländereck Bayern–Hessen–Thüringen und
gehört zu den bedeutendsten Mooren Mitteleuropas.
Hier die wichtigsten Informationen:
Lage: In der bayerischen Rhön, nahe Fladungen und dem Dreiländerstein
Gebiet: Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön
Art: Hochmoor (Regenmoor), etwa 66 Hektar groß
Entstehung: Vor rund 12.000 Jahren nach der letzten Eiszeit
Ein 1,2 km langer Bohlensteg führt durch das Moor und ermöglicht einen sicheren, naturverträglichen Zugang.
Entlang des Wegs gibt es Informationstafeln, die die Flora, Fauna und die Bedeutung des Moores erklären.
Startpunkt ist das Haus am Schwarzen Moor (Parkplatz, Infopunkt).
Typisch sind Torfmoose, Wollgras, Sonnentau (eine fleischfressende Pflanze), Heidekraut.
Seltene Tierarten wie Kreuzotter, Birkhuhn (historisch), zahlreiche Libellen und Moorfrosch.
Das Schwarze Moor ist streng geschützt.
Es spielt eine wichtige Rolle im Klimaschutz (CO₂-Speicher) und ist eines der besterhaltenen Moore Deutschlands.
Kirkjufell ist einer der berühmtesten Berge Islands – vermutlich der meistfotografierte Berg des Landes.
Westisland, auf der Halbinsel Snæfellsnes
Direkt am Ort Grundarfjörður
Höhe: 463 m
Markante, freistehende Form, die oft mit einem „Hexenhut“ oder „Pfeil“ verglichen wird
Besonders fotogen durch die Kirkjufellsfoss-Wasserfälle im Vordergrund
Game of Thrones: diente als “Berg in der Form eines Pfeils” nördlich der Mauer
Besteigung ist möglich, aber offiziell nicht empfohlen:
Steil, teils lose Felsen
Mehrere Unfallstellen – nur für sehr erfahrene Bergsteiger!
Die beste Perspektive ist vom Fuß des Berges nahe der Wasserfälle.
Sommer: Mitternachtssonne – lange Fotozeiten
Winter: Polarlichter über Kirkjufell (ikonische Motive)
Sehr wechselhaft; oft Wind und Nebel
Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind Pflicht
Der Papageitaucher (engl. Puffin) ist einer der beliebtesten Seevögel des Nordatlantiks – bekannt für seinen bunten Schnabel und sein “pinguinartiges” Auftreten.
Größe: ca. 26–29 cm, recht kompakt
Auffällig: dreifarbig gemusterter Schnabel (rot–gelb–blau) während der Brutzeit
Schwarz-weißes Gefieder, orange Beine
Fliegt schnell – bis zu 80 km/h – durch schnellen Flügelschlag
Papageientaucher leben im Nordatlantik, vor allem in:
Island (größte Brutpopulation weltweit)
Norwegen
Schottland & Hebriden
Färöer Inseln
Irland
Teile von Kanada und Grönland
Brüten in Erdhöhlen an steilen Klippen
Sind exzellente Taucher: jagen kleine Fische wie Sandaale
Leben den Großteil des Jahres auf dem offenen Meer
Der farbenfrohe Schnabel wird im Winter matter und weniger groß (sie verlieren die bunten Hornplatten)
Ein Ei pro Saison
Küken werden “Puffling” genannt
Beide Eltern füttern
Stokksnes ist eine der spektakulärsten Landschaften Islands – ein Lieblingsort für Fotograf:innen und Naturfans.
Südostisland, in der Nähe der Stadt Höfn
An der Ringstraße gut erreichbar (Abzweig kurz nach Höfn Richtung Radarstation)
Ein dramatischer, dunkler Berg aus Gabbro-Basalt
Höhe: ca. 454 m
Sehr markante, fast gezackte Silhouette
Oft umgeben von Nebel → mystische Stimmung
Einer der schönsten Black Beaches Islands
Flaches, spiegelndes Wasser → perfekte Reflektionen des Vestrahorn
Dünen mit Gräsern, besonders fotogen bei Sonnenauf- und -untergang
Ein künstliches Wikingerdorf, ursprünglich für einen Film gebaut
Kann besichtigt werden (gegen Eintritt), sehr beliebt für Fotos
Das Gelände ist privat. Man zahlt am Viking Café ein kleines Eintrittsgeld (meist für Parkplatz + Zugang zur Küste).
Svínafellsjökull ist ein Gletscher-“Zungenarm” des großen Vatnajökull-Gletschers im Südosten Islands.
Er liegt im Gebiet des Vatnajökull-Nationalpark, nicht weit entfernt vom Gebiet Skaftafell — damit ist er gut erreichbar für Besucher, die bereits Skaftafell besuchen.
Besonders markant sind die blauen und weißen Eismassen, die oft spektakulär unter Sonnenlicht erscheinen — ideal für eindrucksvolle Fotos und Gletschererlebnisse.
Eislands Naturgewalt erleben: Du bist direkt am Gletscher, siehst beeindruckende Eisformationen, Spalten und oft auch Kalbungen oder schmelzendes Eis, je nach Saison.
Einfach erreichbar: Von Skaftafell aus lassen sich relativ leicht Gletscherwanderungen arrangieren — viele Anbieter bieten geführte Touren an. So kann auch wer ohne extreme Erfahrung zumindest mit Guide eine Gletscher-Erfahrung mitnehmen.
Nahe Landschaft: Die umliegende Landschaft (Berge, Täler, Wasser) schafft einen starken Kontrast zwischen Eis und Natur – das macht den Ausflug besonders eindrucksvoll.